PFAS
PFAS-Wassertest – „Ewigkeitschemikalien“ im Wasser
Trinkwasser gezielt auf PFAS untersuchen lassen.
PFAS – per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen – sind eine große Gruppe industriell hergestellter Chemikalien. Aufgrund ihrer hohen Beständigkeit werden sie häufig auch als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet. Gelangen PFAS in die Umwelt, können sie dort über lange Zeit verbleiben und auch Wasserressourcen belasten.
Mit unserem PFAS-Wassertest lassen Sie Ihre Wasserprobe professionell im Labor auf PFAS untersuchen. Bestimmt werden die 20 PFAS der EU-Trinkwasserrichtlinie sowie deren Summe.
Die untersuchten Werte
Ihre Wasserprobe wird auf folgende PFAS untersucht:
- Perfluorbutansäure (PFBA)
- Perfluorpentansäure (PFPeA)
- Perfluorhexansäure (PFHxA)
- Perfluorheptansäure (PFHpA)
- Perfluoroctansäure (PFOA)
- Perfluornonansäure (PFNA)
- Perfluordecansäure (PFDA)
- Perfluorundecansäure (PFUnDA)
- Perfluordodecansäure (PFDoDA)
- Perfluortridecansäure (PFTrDA)
- Perfluorbutansulfonsäure (PFBS)
- Perfluorpentansulfonsäure (PFPeS)
- Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS)
- Perfluorheptansulfonsäure (PFHpS)
- Perfluoroctansulfonsäure (PFOS)
- Perfluornonansulfonsäure (PFNS)
- Perfluordecansulfonsäure (PFDS)
- Perfluorundecansulfonsäure (PFUnDS)
- Perfluordodecansulfonsäure (PFDoDS)
- Perfluortridecansulfonsäure (PFTrDS)
- Summe PFAS (20 PFAS der EU-Trinkwasserrichtlinie)
Die Untersuchung erfolgt mittels LC-MS (Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie). Die Konzentrationen werden in µg/l angegeben.
Wann ist der Test besonders sinnvoll?
Eine Untersuchung auf PFAS kann beispielsweise sinnvoll sein:
- wenn Sie Ihr Trinkwasser gezielt auf PFAS überprüfen möchten
- bei privaten Brunnen und eigenen Wasserversorgungen
- bei möglichen Umwelteinflüssen auf die Wasserquelle
- bei Unsicherheit über mögliche Schadstoffeinträge
- wenn Sie in der Nähe potenzieller Eintragsquellen wohnen
- wenn Sie zusätzliche Gewissheit über die Qualität Ihres Wassers wünschen
Warum PFAS im Wasser untersuchen?
PFAS wurden und werden aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften in zahlreichen industriellen Prozessen und Produkten eingesetzt. Über verschiedene Eintragspfade können diese äußerst beständigen Substanzen in die Umwelt und schließlich auch in Grund- und Trinkwasser gelangen.
Eine mögliche PFAS-Belastung lässt sich weder am Aussehen noch am Geruch oder Geschmack des Wassers erkennen. Ob und in welcher Konzentration PFAS in einer Wasserprobe enthalten sind, kann daher nur durch eine entsprechende Laboranalyse festgestellt werden.
Einfach zu Hause testen
Sie entnehmen die Wasserprobe selbst nach unserer Anleitung und senden sie zur professionellen Analyse an das Labor. Dort wird Ihre Probe gezielt auf die 20 untersuchten PFAS analysiert.
Nach Abschluss der Untersuchung erhalten Sie Ihren persönlichen Laborbefund mit den gemessenen Konzentrationen sowie der Summe der 20 PFAS der EU-Trinkwasserrichtlinie.
Und bei Fragen zum Ergebnis?
Unsere kostenlose Befundberatung hilft Ihnen dabei, die Analysewerte besser zu verstehen und einzuordnen.